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Erfahren Sie mehr über das Projekt

UNIVERSITY OF BASEL KINGS' VALLEY PROJECT

WILLKOMMEN!

Prof. Dr. S. BickelGrabungsdirektorin &Leiterin des FachbereichsÄgyptologie ander Universität BaselAls eines der wenigen ausländischen Forscherteams erhält das University of Basel Kings’ Valley Project von den ägyptischen Behörden die Erlaubnis, sämtliche nicht-königliche Gräber eines zentralen Bereichs im Tal der Könige zu untersuchen. Die Konzession erlaubt die umfassende Erforschung von insgesamt 12 Grabanlagen und deren näherer Umgebung.

Die zum Weltkulturerbe gehörenden Gräber im Tal der Könige sind noch immer nur zu einem kleinen Teil wissenschaftlich dokumentiert und publiziert. Zudem sind ganze Bereiche des Tales noch praktisch unerforscht, was angesichts der akuten Bedrohung durch menschliche und natürliche Einflüsse besorgniserregend ist. Daher ist es unser Anliegen, die wertvollen Informationen, die diese Grabanlagen enthalten, für die Zukunft, die Allgemeinheit und für die Forschung zu sichern.

Das University of Basel Kings’ Valley Project widmet sich insbesondere der Dokumentation und dem Erhalt dieser gefährdeten Denkmäler und misst dabei dem Site Management, also dem nachhaltigen Schutz der Monumente in ihrer Umgebung, grosse Bedeutung bei.

Nach mehrjähriger Vorarbeit gelang unserem Team im Frühjahr 2012 die Entdeckung eines neuen Grabes im Tal der Könige (KV 64) sowie die Identifizierung von über 30 Prinzen und Prinzessinnen der 18. Dynastie in einer bislang unerforschten Grabstätte (KV 40).

Zahlreiche wichtige Erkenntnisse zur Geschichte und Nutzung des Tals der Könige während der 18. bis 25. Dynastie (ca. 1450 – 670 v. Chr.) sowie zur Identität und materiellen Versorgung der hier bestatteten, hochrangigen Personen konnten im Verlauf der letzten Kampagnen gewonnen werden.

Mit den laufenden Arbeiten in Grab KV 40 und KV 64 und weiteren noch nicht untersuchten Gräbern im Basler Konzessionsgebiet sind bei dem Projekt auch für die kommenden Jahre neue wichtige Ergebnisse zu erwarten.

FORSCHUNG

Die Ägyptologie kann an der Universität Basel auf eine lange und erfolgreiche Tradition bei der Erforschung des Tals der Könige zurückblicken. Diese früheren Forschungen haben nicht unerheblich zum Erfolg des laufenden University of Basel Kings’ Valley Project beigetragen.

Bereits seit Anfang der 70er Jahre widmete sich der ehemalige Basler Institutsleiter Erik Hornung in seinen Studien über die altägyptischen Jenseitsbücher der Dokumentation und Auswertung der höchst komplexen Dekoration der Pharaonengräber.

Von den königlichen Grabanlagen, also der „offiziellen“ Seite des Tals, wanderte der Fokus in den 90er Jahren auf die bis dahin wenig beachteten Bereiche des Alltagslebens sowie der vielschichtigen „inoffiziellen“ Facetten des Tals der Könige:

Zwischen 1998 und 2007 arbeiteten Basler Ägyptologinnen und Ägyptologen im Rahmen des Projekts „MISR: Mission Siptah – Ramses X.“ an der Freilegung und Dokumentation des südlichsten Abschnitts des Tals. Hierbei stand zum ersten Mal in der Forschungsgeschichte nicht mehr nur das königliche Grab im Mittelpunkt des Interesses, sondern die Kontextualisierung der Gräber in ihrer topologischen, chronologischen und sozialhistorischen Dimension.

Auf Grundlage der vorausgegangenen Forschungsarbeiten und mit Blick auf die topographische und archäologische Situation im Seitental Thutmosis´ III. stehen folgende Forschungsaspekte im Fokus des University of Basel Kings´ Valley Projects (UBKVP):

TOPOGRAPHIE

Die Frage der natürlichen und künstlichen Topographie im Seitental sowie der räumlichen Bezüge zwischen den Gräbern bzw. bestimmten Landmarken: hatte die Lokalisation eines Grabes in Bezug auf das Königsgrab sowie die umgebenden nicht-königlichen Gräber eine Bedeutung?

AGENCY

Die Frage der Motivation zur Nutzung der Gräber nach Aufgabe des Tals als Königsnekropole und der Individualisierung von Bestattungsformen: Erfolgte die Auswahl der Gräber und die Gestaltung der Beisetzung während der III. Zwischenzeit systematisch oder aufgrund individueller Entscheidungen?

ARCHITEKTUR

Die Frage der Zusammenhänge zwischen der gesellschaftlichen Stellung der beigesetzten Personen und der Architektur ihrer Gräber: wie lassen sich die unterschiedlichen Grössen und Grundrisse der Gräber sowie das Fehlen jeglicher Dekoration erklären und wo fand der Totenkult statt?

ZUGEHÖRIGKEIT

Die Frage der sozialen bzw. genealogischen Zugehörigkeit der im Seitental Thutmosis´III. beigesetzten Individuen: welcher Personenkreis hatte das Privileg, in unmittelbarer Königsnähe bestattet zu werden? Orientieren sich die Gräber tatsächlich an einzelnen Königsgräbern oder gibt es andere Bezugs- und Ausrichtungssysteme?

CHRONOLOGIE

Die Frage nach der Chronologie bzw. der sukzessiven Nutzungsphasen des Seitentals: Ab wann und über welchen Zeitraum wurde das Tal der Könige auch für nicht-Pharaonen als Bestattungsort genutzt? Welche Belegungsphasen innerhalb eines Grabkontextes können rekonstruiert werden?

BERAUBUNG

Die Frage der antiken Beraubungen: In wessen Auftrag und vor welchem wirtschaftlichen und ideologischen Hintergrund wurde das Tal der Könige systematisch ausgeraubt? Welche Beraubungsszenarien lassen sich für die im Seitental gelegenen Gräber plausibel machen?

GRÄBER

Die Grabanlagen im Tal der Könige lassen sich mit Blick auf die Konstruktion des Zugangs in Korridorgräber mit Treppenzugang einerseits und Schachtgräber andererseits unterscheiden.

 

KORRIDOGRÄBER

Typisches Merkmal der Korridorgräber ist der Zugang über einen mehr oder weniger steil abfallenden Eingangskorridor mit Treppe (bzw. Treppe mit Rampe). An den Eingangsbereich fügt sich meist ein weiterer leicht abfallender Korridor, der in die Grabkammer führt (z.B. KV 32 und KV 37). KV 33 unterscheidet sich deutlich von den übrigen bekannten Korridorgräbern insofern als die Zugangstreppe direkt in einen zentralen Raum mit transversalem Achsenverlauf und Nebenkammern mündet .

Ein weiteres Detail der Architektur von KV 33, das erst im Zuge der Basler Grabung ans Licht kam, macht die Situation um diese Anlage noch komplizierter: so ist der Boden im östlichen Drittel der Hauptkammer von KV 33 um ca. 20cm gegenüber dem übrigen Bodenniveau versenkt. Dieses Merkmal ist sonst nur bei den königlichen Anlagen ab Amenophis II. zu beobachten wo der vertiefte Raumabschnitt zur Aufnahme des Sarkophags diente. Eine Absenkung des Bodenniveaus tritt allerdings sonst bei keinem nicht für Pharaonen bestimmten Grab auf, was wiederum die Frage aufwirft, wer in KV 33 ursprünglich bestattet werden sollte?

 

SCHACHTGRÄBER

Bei den Schachtgräbern erfolgt der Einstieg über einen mehrere Meter tiefen, senkrecht abfallenden Schacht. Am Ende des Schachtes öffnet sich ein Durchgang in eine Vorkammer oder direkt in die Hauptkammer. Komplexere Formen dieses Typs verfügen über eine oder mehrere Nebenkammern, die von den Längs- und Schmalseiten der Hauptkammer abgehen. Die meisten Grabanlagen im Konzessionsgebiet des University of Basel Kings’ Valley Projects (KV 26, 29, 30, 31, 36, 40, 59, 61 und 64) gehören zur Gruppe der Schachtgräber.

Bei der Grundrissgestaltung der Schachtgräber sind innerhalb der Gruppe der Schachtgräber 2 Grabtypen zu unterscheiden: Einkammergräber und Anlagen mit mehreren Räumen.

Den ersten Typ bilden die „einfachen“ Schachtgräber, die nur aus einem Schacht bestehen, der an seinem Ende direkt in die Haupt- bzw. Grabkammer ohne Nebenkammern übergeht. Dieser Typ liegt bei den Gräbern KV 36, 61, 59 und 64 vor.

Beim zweiten Typ der Schachtgräber mündet der Schacht in einen Korridor. Zwei Raumstrukturen können unterschieden werden: einerseits die einfacheren Gräber, bei denen auf den Verbindungskorridor eine einzelne Hauptkammer folgt (z.B. KV 26); andererseits die komplexeren Anlagen, bei denen der Korridor in einen zentralen Raum führt, von dem mehrere weitere Kammern abzweigen. Hierzu gehören die Gräber KV 30, KV 31 und KV 40.

 

DEKORATION UND VERSIEGELUNG

Bei allen untersuchten Gräbern sind die Wände weder geglättet noch dekoriert. Einige Gräber weisen rote Farbmarkierungen an den Wänden auf, die den pharaonischen Arbeitern als Orientierungshilfe bei der planmässigen Anlage der Gräber dienten.

In KV 30, 31, 40 und 64 konnten zudem Spuren einer ursprünglichen Verblockung und Versieglung am unteren Schachtende nachgewiesen werden. Der Prozess der Verblockung konnte anhand der geborgenen Stein- und Lehmreste sowie möglicherweise genutzter Werkzeuge rekonstruiert werden: So wurde der Durchgang zur ersten Kammer (B oder J) zunächst mit groben Steinbrocken blockiert. In Bechern vom Typ der so genannten „Blumentöpfe“ mischten die pharaonischen Nekropolenarbeiter den feuchten, und mit Häcksel vermengten Lehm an, der auf die Steinverblockung aufgetragen wurde. In den feuchten Lehmversiegelung wurden nun die hölzernen Stempel mit dem offiziellen Nekropolensiegel (Upuaut über 9 Gefangenen) eingedrückt.  Dieses Siegel wurde auch für die Verblockung der Durchgänge zu den Seitenkammern in KV 40 verwendet.

Das vermutlich in die Zeit Thutmosis‘ III. datierende Grab KV 31 wies an seiner Verblockung des unteren Schachtendes Spuren eines bislang unbekannten Siegeltyps auf, dessen Motiv vermutlich als Göttername „Geb“ zu lesen ist.

Alle Gräber der 18. Dynastie im Seitental Thutmosis´III. wurden beraubt. Einige erlitten zudem durch Wassereinbrüche erhebliche Schäden:

Der über die letzten beiden Jahrhunderte stark veränderte archäologische Kontext im Tal der Könige und in den Gräbern stellt eine grosse Herausforderung dar. Das Zusammenspiel verschiedener Disziplinen hilft bei der Aufarbeitung dieses komplexen Datenmaterials:

FUNDE

Während einige Gräber (KV 30, KV 33, KV 37, KV 59) bei ihrer Freilegung fast fundfrei waren, fanden sich vor allem in KV 31, KV 40 und KV 64 grosse Mengen der ursprünglichen Grabausstattung sowie der in grossen, geweissten Vorratskrügen gesammelten Balsamierungsreste. Trotz des stark fragmentarischen Zustands aller Objekte ergibt sich nach der bisheriger Auswertung ein überraschend detailliertes Bild von der Identität und Belegungsgeschichte der im Rahmen des UBKV-Projektes erforschten Gräber

 

DIE BESTATTETEN DER 18. DYNASTIE

Aufgrund der Nähe zu den Königsgräber Thutmosis‘ III. (KV 34) und Amenophis‘ II. (KV 35) war zu vermuten, dass die in den Schachtgräbern beigesetzten Personen zum innersten Zirkel des königlichen Umfeldes gehörten. Die Qualität der Beigaben und der Mumien zeugt vom hohen sozialen Status der Grabesitzer. Gewissheit über ihre Identität erbrachte aber erst die Entdeckung von zahlreichen beschrifteten „Mumienetiketten“ und von über 100 Gefässscherben mit  hieratischen Verwaltungsnotizen (dockets) in KV 40.

Mit Hilfe dieser Aufschriften können nicht nur die im Grab beigesetzten Personen namentlich identifiziert werden; es finden sich darin auch Hinweise auf die administrative Institution, der diese Individuen angehörten: Demnach diente KV 40 als Grabstätte von Familienmitgliedern Thutmosis‘ IV. und Amenophis‘ III., aus dem „Haushalt der Königskinder“. Mittlerweile sind mindestens 30 Individuen namentlich bezeugt. Von dieser Gruppe tragen 8 Personen den Titel einer „Königstochter“ und vier den Titel „Königssohn“. Sowohl Kleinkinder (Neugeborene/Säuglinge) wie auch Erwachsene wurden in KV 40 beigesetzt. Keine der auf den „dockets“ genannten Personen ist bislang aus anderen Quellen bekannt.

 

DER HARIM

Neben den Königskindern konnte innerhalb der Personen, die in den Gefäss-Aufschriften genannt werden, eine weitere Gruppe identifiziert werden. Wie durch die eindeutig nicht-ägyptischen Namen dieser Frauen nahegelegt wird, handelte es sich vermutlich um ausländische Frauen (Bint-Anat, Bascha u.a.). Teilweise haben die Namen einen direkten Bezug zu ausländischen Gebieten („Herrin von Punt“). Die hieratische Schreibung einiger Namen mit dem „Wurfholz“-Determinativ (Gardiner, Sign-List T14 als Marker für „Fremdheit“) weist die betreffenden Individuen als Nicht-Ägypter aus. Es ist daher anzunehmen, dass in KV 40 u.a. ausländische Prinzessinnen eventuell mit einem Teil ihres ägyptischen und nicht-ägyptischen Gefolges beigesetzt wurden. Wahrscheinlich ist, dass diese Prinzessinnen im Zuge einer „diplomatischen Heirat“ an den ägyptischen Hof kamen. Dass für die nicht-ägyptischen Prinzessinnen und ihre Begleiter ein offenbar rein ägyptisches Begräbnis ausgerichtet wurde, wirft Fragen zur Identitätsbildung und dem Akkulturationsgrad dieser Personen auf.

Entsprechend der Entdeckung der Namenetiketten aus KV 40 fand sich auch in Grab KV 64 innerhalb der fragmentarischen Überreste der Bestattung der 18. Dynastie ein kleines, stelenförmiges Holztäfelchen mit Namensinschrift. Genannt wird eine sonst unbekannte Prinzessin „Satjah“ („Tochter des Mondgottes Jah)“, die eventuell zeitgleich zu den Personen in KV 40 gelebt hat.

 

DIE BESTATTUNGEN DER III. ZWISCHENZEIT

Die massiven Plünderungen, die etwa in KV 31 und KV 40, nachweisbar sind, dürften bereits in der späten 19. und 20. Dynastie erfolgt sein und zu erheblichen Beschädigungen des Grabinventars geführt haben. Die Räuber hatten es v.a. auf Metallgegenstände und Einlagen abgesehen, Objekte aus diesen Materialien fehlen daher bislang weitgehend im Fundinventar. Die Sargfragmente, die sich noch erhalten haben, zeigen deutliche Spuren der Gewalt mit der die Grabräuber die wertvollen Einlagen und eventuell vorhandene Vergoldung von den Holzbrettern gerissen haben.

Sowohl für KV 26, 31, 40 und 64 und lässt sich eine Nachnutzung der Gräber während der 3. Zwischenzeit nachweisen. Dabei ging man recht unterschiedlich vor. So wurden die neuen Bestattungen in KV 26, 31 und 40 offenbar ohne vorherige Säuberung des Grabes eingebracht. Dagegen zeigt der Befund in KV 64, dass die Reste der Bestattung der 18. Dynastie zunächst mit einer Geröll- und Sandschicht überdeckt wurden, bevor man den Sarg bzw. die Beigaben darauf deponierte.

Die Bestattungen der 3. Zwischenzeit bestanden aus einem Sarg, wenigen Beigaben (Stele, Uschebtikasten) und keiner (KV 64) oder nur geringen (26, 31, 40) Mengen Keramik. Die zahlreichen Sarg- und Kartonnagenfragmente dieser späteren Nutzungsphase, die in KV 40 geborgen werden konnten, datieren gemäss ihrer Stilistik und Ikonographie in die 22. Dynastie. Die Bestattung der Sängerin des Amun, Nehemesbastet in Grab KV 64 lässt sich auch aufgrund der Angaben in den Sarg- und Steleninschriften in diese Phase datieren, in der im thebanischen Raum die Hohenpriester des Amun bzw. die Priesterschaft des Month das Machtvakuum ausfüllten, das sich durch den Verfall der Zentralgewalt am Ende der 20. Dynastie auftat.

GALLERIE

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TEAM & PARTNER

Leitung

Prof. Dr. Susanne Bickel,

Projektleiterin, Universität Basel

Lic. phil. Elina Grothe-Paulin

Grabungsleiterin, Universität Basel

Abdu Daramally

Rais der Grabung, Luxor

 

Team

Dr. phil. Faried Adrom

Research Fellow, Basel

Tanja Alzheimer, MA

Geodätin, Stockholm

Emanuele Casini, MA

Research Associate, Universität Basel

Claudia Gamma, MA

Research Associate, Universität Basel

Charlotte Hunkeler, MA

Research Associate, Universität Basel

Matjaz Kacicnik

Fotographie, Kairo

Dr. phil. Hans-Hubertus Münch

Research Fellow, Universität Basel

Erico Peintner, Kons./Rest (FH)

Konservator, Kairo

 

Kooperationspartner/innen

Dr. David Aston

Ägyptologe & Keramikologe

Österreichische Akademie der Wissenschaften, WienDr. Nesrin El-Hadidi

Archobotanikerin, Cairo University

Dr. Nakita Frater

Anthropologin, Universität Zürich

Dr. Rim Hamdy

Archobotanikerin, Cairo University

Prof. Dr. Salima Ikram

Anthropologin, American University, Kairo

Prof. Dr. Somaia Ismail

Molekulargenetikerin,

National Research Centre Giza

Dr. Christiane Jacquat

Archobotanikerin, Universität Zürich

Dr. Rabab Khairat

Molekulargenetikerin,

National Research Centre Giza

Dr. Sabrina Meyer

Anthropologin, Universität Zürich

Dr. Anita Quiles

Archäometrie, IFAO (Institut français

d’archéologie orientale), Kairo

Prof. Dr. Dr. med. Frank Rühli

Anthropologe, Universität Zürich

Dr. med. dent. Roger Seiler

Anthropologe, Universität Zürich

Agnieszka Wos Jucker, Kons./Rest

Textilielkonservatorin, Abegg Stiftung Riggisberg

FORSCHUNGSKOOPERATIONEN

Im Rahmen der jährlichen Grabungskampagnen arbeitet das Kernteam der Universität Basel mit zahlreichen internationalen Spezialisten aus unterschiedlichen archäologischen und naturwissenschaftlichen Fachbereichen zusammen (Ägyptologie, Archäologie, Geodäsie, Medizin/Paläoanatomie, Anthropologie, Holz- und Textilrestauration, Keramik). Das Projekt dient zudem der Ausbildung von Studierenden der Ägyptologie der Universität Basel.

 

Im Rahmen einer engen Zusammenarbeit und wissenschaftlichen Kooperation sind verschiedene internationale Forschungsinstitutionen mit dem University of Basel Kings' Valley Project assoziiert:

Universität Zürich:

Institute of Evolutionary Medicine (IEM)

Prof. Dr. Frank Rueli bearbeitet mit seinem Team die Mumien und Mumienteile aus KV 31, KV 40 und KV64.

American University of Cairo

Die Expertin für Tiermumien, Prof. Dr. Salima Ikram, bearbeitet alle nicht-menschlichen Knochen- und Mumienreste.

Österreichische Akademie der Wissenschaften

Dr. David Aston betreut die Dokumentationsarbeiten sowie die Auswertung des Keramikkonvoluts.

University of Cairo / Universität Zürich

Faser- und Pflanzenreste, die v.a. aus dem Grabmobiliar (Matten, Truhen, etc.) stammen, werden von Dr. Rim Hamdy und Dr. Christiane Jacquat analysiert.

Abegg-Stiftung Riggisberg

Textilrestauratorin Agnieszka Wos Jucker leitet die Sichtung, Konsolidierung und technische bzw. materialkundliche Analyse der zahlreichen Stofffragmente und Mumienbinden.

UNTERSTÜTZER

Ohne die Unterstützung durch unsere Kollegen vom ägyptischen Ministerium für Altertümer wären die bisherigen Erfolge der Universität Basel in Luxor nicht möglich gewesen. Wir bedanken uns daher besonders bei den ägyptischen Kollegen für die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Seit 2009 wird das University of Basel Kings’ Valley Projekt von der Universität Basel sowie durch Fördermittel der Gertrud-Mayer-Stiftung und privater Sponsoren getragen. Ohne deren kontinuierliche Unterstützung wären die bislang erzielten Fortschritte und Erfolge des Projektes nicht möglich gewesen.

 

Beginnend mit Frühjahr 2015 finanziert der Schweizerische Nationalfonds (SNF) für 3 Jahre die vollständige Bearbeitung und Auswertung des Fundkomplexes KV 40.

 

Ab 2015 geniesst das Projekt auch die Unterstützung der Alumni der Universität Basel.

WIR DANKEN ALLEN BETEILIGTEN UND FÖRDERERN FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG!

KONTAKT

Prof. Dr. Susanne Bickel (Projektleitung)

Universität Basel

Departement Altertumswissenschaften

Fachbereich Ägyptologie

Petersgraben 51

CH-4051 Basel

 

Telefon: +41.(0)61.267 30 60

Fax: +41.(0)61.267 23 41

 aegyptologie_at_unibas.ch

 

Das Sekretariat ist vormittags von 9:00 bis 12:00 Uhr, Montag, Donnerstag und Freitag auch nachmittags von 14:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.

2017 | Universität Basel | Departement Altertumswissenschaften | Ägyptologie

Die Ägyptologie kann an der Universität Basel auf eine lange und erfolgreiche Tradition bei der Erforschung des Tals der Könige zurückblicken. Diese früheren Forschungen haben nicht unerheblich zum Erfolg des laufenden University of Basel Kings’ Valley Project beigetragen.

KORRIDOGRÄBER

DIE BESTATTUNGEN DER III. ZWISCHENZEIT

Leitung

Prof. Dr. Susanne Bickel,

Projektleiterin, Universität Basel

Lic. phil. Elina Grothe-Paulin

Grabungsleiterin, Universität Basel

Abdu Daramally

Rais der Grabung, Luxor

 

Team

Dr. phil. Faried Adrom

Research Fellow, Basel

Tanja Alzheimer, MA

Geodätin, Stockholm

Emanuele Casini, MA

Research Associate, Universität Basel

Claudia Gamma, MA

Research Associate, Universität Basel

Charlotte Hunkeler, MA

Research Associate, Universität Basel

Prof. Dr. Somaia Ismail

Molekulargenetikerin,

National Research Centre Giza

Dr. Christiane Jacquat

Archobotanikerin, Universität Zürich

Dr. Rabab Khairat

Molekulargenetikerin,

National Research Centre Giza

Dr. Sabrina Meyer

Anthropologin, Universität Zürich

Dr. Anita Quiles

Archäometrie, IFAO, Kairo

Prof. Dr. Dr. med. Frank Rühli

Anthropologe, Universität Zürich

Dr. med. dent. Roger Seiler

Anthropologe, Universität Zürich

Agnieszka Wos Jucker, Kons./Rest

Textilielkonservatorin, Abegg Stiftung Riggisberg

Matjaz Kacicnik

Fotographie, Kairo

Dr. phil. Hans-Hubertus Münch

Research Fellow, Universität Basel

Erico Peintner, Kons./Rest (FH)

Konservator, Kairo

 

Kooperationspartner/innen

Dr. David Aston

Ägyptologe & Keramikologe

Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien

Dr. Nesrin El-Hadidi

Archobotanikerin, Cairo University

Dr. Nakita Frater

Anthropologin, Universität Zürich

Dr. Rim Hamdy

Archobotanikerin, Cairo University

Prof. Dr. Salima Ikram

Anthropologin, American University, Kairo