Das Team

 

Im Rahmen der jährlichen Grabungskampagnen arbeitet das Kernteam der Universität Basel mit zahlreichen internationalen Spezialisten aus unterschiedlichen archäologischen und naturwissenschaftlichen Fachbereichen zusammen (Ägyptologie, Archäologie, Geodäsie, Medizin/Paläoanatomie, Anthropologie, Holz- und Textilrestauration, Keramik). Das Projekt dient zudem der Ausbildung von Studierenden der Ägyptologie der Universität Basel.

 

Im Rahmen einer engen Zusammenarbeit und wissenschaftlichen Kooperation sind verschiedene internationale Forschungsinstitutionen mit dem University of Basel Kings' Valley Project assoziiert:

 

  • Abegg-Stiftung Riggisberg : Im Bereich der Textilrestauration arbeitet das Team der Universität Basel mit der Abegg-Stiftung Riggisberg zusammen. Aufgabe von Textilrestauratorin Agnieszka Wos Jucker ist die Sichtung, Konsolidierung und technische bzw. materialkundliche Analyse der zahlreichen Stofffragmente und Mumienbinden.

  • American University of Cairo : Die Expertin für Tiermumien, Prof. Dr. Salima Ikram, bearbeitet alle nicht-menschlichen Knochen- und Mumienreste, die insbesondere in KV 31 geborgen wurden und von einem umfangreichen Ensemble von Nahrungsbeigaben für die Verstorbenen stammen.

  • Österreichische Akademie der Wissenschaften : Als ausgewiesener Keramik-Experte betreut Dr. David Aston die Dokumentationsarbeiten sowie die Auswertung des Keramikkonvoluts.

  • Universität Zürich, Institut für Evolutionäre Medizin (Link): Seit dem Jahr 2010 untersucht das Team um Prof. Dr. Frank Rühli die zahlreichen menschlichen Überreste, die in den Gräbern KV 31, 40 und 64 geborgen werden konnten. Vor Ort kommt hierbei ein portables Röntgengerät zum Einsatz.

  • Universität Zürich, Institut für Pflanzenbiologie : Faser- und Pflanzenreste, die v.a. aus dem Grabmobiliar (Matten, Truhen, etc.) stammen, werden von Dr. Christiane Jacquat analysiert.

  • Der Konservator Erico Peintner konsolidiert und konserviert die zahlreichen Cartonnage- und Holzfragmente.

  • Der Fotograf Matjaz Kaćićnik dokumentiert die Grabungsarbeiten, die Grabanlagen sowie die Objekte fotografisch.